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Die Arbeitswelt verändert sich stetig. Der Mensch entwickelt sich und passt sich den neuen Möglichkeiten an. Der Mitarbeiter von heute weiß, was er auf der Arbeit nicht möchte. Das sind langweilige, ähnliche Räumlichkeiten, in denen Ideen sterben. Doch was wollen Mitarbeiter wirklich?

Steelcase fand in einer Studie mit Büromitarbeitern aus aller Welt heraus, dass 87 Prozent der befragten zwischen zwei und vier Stunden an unterschiedlichen Orten Arbeiten. Das obwohl 77 Prozent der antwortenden einen festen zugeordneten Arbeitsplatz zugeteilt haben.

Das Ziel der Studie

Das Ziel der Studie, war es herauszufinden, wieso die Mitarbeiter trotz fester Arbeitsplätze, ihre Schreibtische verlassen. Wohin sich die Mitarbeiter zurückziehen, welche Räume sie aufsuchen und wie diese ausgestattet sein müssen, damit sie gut genutzt werden.

Das Ergebnis

Monotonie ist ein wichtiger Faktor bei der Arbeitsplatzwahl. 55 Prozent der Befragten gaben an, dass monoton ein wichtiger Motivationsgrund ist. Denn mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer brauchen regelmäßig Abwechslung vom Arbeitsplatz. Hierbei ist es egal, ob der neue Arbeitsbereich allein oder mit anderen zusammen genutzt wird. Einige Mitarbeiter suchen aktiv Kontakt zu ihren Kollegen um Abwechslung vom Schreibtisch zu bekommen.

Was sie Menschen brauchen

Dem zufolge wünschen sich Mitarbeiter Arbeitsplätze, die ergonomischer, komfortabler und einladender sind als diejenigen, an denen sie aktuell Arbeiten. Kollegen wollen sich austauschen und aktiv zusammenarbeiten.

Wunsch und die Realität

Die Arbeitsräume und Plätze, die Arbeitgebern zur Verfügung stellen, erhalten von den Mitarbeitern sehr schlechte Bewertungen. Die allgemeine Zufriedenheit der Mitarbeiter lag in der Umfrage bei 2,46 von 5 Punkten. Die Fähigkeit, die Arbeit der Menschen zu unterstützen, wurde ebenfalls nur mit 2,25 Punkten bewertet.

53 Prozent der Befragten finden in ihren aktuellen Büroräumlichkeiten nicht den Raumtyp, den sie für ihre spezielle Arbeitsform benötigen Raumtyp.

Informelle Räume

Informelle Räume bieten Platz für verschiedene Aktivitäten. Vom schnellen Update mit dem Vorgesetzten bis zur Zusammenarbeit an einem neuen kreativen Projekt. Die Wandelbarkeit der Umgebung ist Kernaspekt informeller Räume. Sie sind unkompliziert, anpassbar und für alle bequem und einfach.

Räume in denen sich das Leben abspielt, werden in der Arbeitswelt immer beliebter. Die Nutzung kann hier von Person zu Person variieren. Millennials nutzen Café-Bereiche um konzentriert zu arbeiten. Sie schätzen die Räumlichkeiten aufgrund der Rückzugsmöglichkeiten. Die ältere Generation sucht die belebten Orte eher auf, wenn sie mit andern zusammenarbeiten und sich sozial austauschen wollen.

Unternehmen, die lockere, inspirierende Räume anbieten, werden durchschnittlich moderner und innovativer wahrgenommen.


Das Ergebnis

Räume, in denen Menschen zusammenkommen, müssen so gestaltet sein, dass sie die Leistung eines jeden fördern – egal ob im Team oder allein, egal ob Seite an Seite oder über weite Distanzen hinweg.

Hier erhalten Sie 10 Tipps, wie sie informelle Bereiche einfach verbessern können:

  1. Mehr Ausblick in die Natur oder Grünpflanzen einsetzen Grün im Büro steigert bewiesenermaßen die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Pflanzen sorgen dafür, dass Angestellte physisch, kognitiv und emotional stärker in ihre Arbeit hineingezogen werden. Außerdem mindern pflanzen den Stresslevel.
  2. Abgeschirmte Bereiche für akustische und visuelle Privatsphäre schaffen. Kreativität erfordert das Zusammenspiel aus Gruppenarbeit aber auch zurückgezogener Denkarbeit. Denn konzentriertes Alleinsein gibt Raum für individuelle Kreativität.
  3. Mehr Ergonomie
    Denn bei überwiegend sitzender Tätigkeit vor dem Bildschirm ist die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes von zunehmender Bedeutung. Das beinhaltet eine Anpassung der Stühle, Tische, Tastaturen und Bildschirme an den Menschen. Durch eine fehlerhafte Haltung können erhebliche gesundheitliche Schäden entstehen.
  4. Flexible Möblierung Die Möglichkeit, den Arbeitsplatz so zu gestalten, wie er benötigt wird, schafft Raum für Kreativität und Produktivität. Jeder kann sich seine Arbeitsumgebung so herrichten, wie er es benötigt. Das sorgt für zufriedene Mitarbeiter und Kommunikation zwischen den Kollegen.

New Work-Serie: So geht es weiter

Der Begriff New Work ist in aller Munde. Er steht für die Transformation der Arbeitswelt, die geprägt ist durch die Einflüsse der Globalisierung und der Digitalisierung.

In den kommenden Wochen werden wir das Thema New Work, die neuen Arbeitsweisen und ihre Auswirkungen genauer beschreiben.
Freuen Sie sich auf eine Blog-Reihe mit vielen spannenden Themen im Bereich: Mensch, Raum und Technik.

Hannah Schmitt

Hannah Schmitt

Jahrgang 1992, gebürtige Kielerin, begeisterte Sportlerin. Hannah ist der kreative Kopf des Teams. Durch ihr Studium im Bereich Medien- und Eventmanagement ist sie im Marketing zu Hause. Hannah kümmert sich um die Außendarstellung der Dicide: von der Konzeptionierung von Marketingmaßnahmen über die Umsetzung bis hin zur Auswertung. Neben dem kreativen Gestalten steht die Öffentlichkeitsarbeit im Fokus. Social-Media-Management und die Erstellung von Bild- und Videomaterial sind ebenfalls Schwerpunkte ihrer Arbeit. Nebenberuflich ist sie Pressesprecherin der TUS-Holtenau Huskies, einem Inlinehockey-Verein aus Kiel, in dem sie selbst Spielerin ist. Kontaktieren Sie Hannah Schmitt auf Xing oder LinkedIn.

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