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Teams brauchen statt starrer Arbeitsumgebungen heute fließende Übergänge und Räume, in denen sie nahtlos von einer Arbeitsweise zur nächsten übergehen können, ohne dass der Flow verloren geht. Doch was brauchen schnell agierende Teams genau?

Agiles Arbeiten & Design Thinking

Teams von heute machen nicht einfach nur Teamarbeit – sie arbeiten extrem gut zusammen. Sie wechseln ständig zwischen verschiedenen Aktivitäten, wobei Teammitglieder ihre Arbeit hin und herreichen. Diese Teams greifen zur Strukturierung ihrer Arbeit auf die Methoden von Design Thinking und agilem Arbeiten zurück und nutzen Rituale wie Brainstorming Sessions, Pitches, Stand Up-Besprechungen und Sprints. Diese Art der Arbeit ist besonders intensiv und jede neue Tätigkeit und jeder neue Arbeitsmodus erfordert, dass die Teammitglieder nach den geeigneten Personen und Räumen suchen müssen. Aber was wäre, wenn das nicht nötig wäre? Stellen Sie sich vor – anstatt dass Mitarbeiter ihren Arbeitsort wechseln müssen, wenn sie in Ruhe oder im Team arbeiten möchten, haben sie die Möglichkeit, dort zu bleiben, wo sie sind und ihre Möbel so anzuordnen, dass der benötigte Raum entsteht.

Raum nach Bedarf anpassen

Finden Sie heraus, wie man dynamische Teambereiche erschafft, die vom Team, aber auch vom Einzelnen in kürzester Zeit angepasst werden können. Um herauszufinden, was Teams wollen und benötigen, haben Steelcase Forscher 2017 die Arbeit von kreativen und Technikteams in den USA, Europa und dem Nahen Osten unter die Lupe genommen. Sie fanden heraus, dass Teams eine gemeinsame Zielsetzung, Teamzusammenhalt und -identität benötigen, um erfolgreich zusammenzuarbeiten und gegenseitig ihre Ideen voranzubringen.

Steelcase Untersuchungsergebnisse zeigen, dass Unternehmen drei Dinge berücksichtigen müssen, um dafür zu sorgen, dass ihre Teams erfolgreich sind.

Ein Zuhause für schnell agierende Teams schaffen

Der Teambereich muss mehr können, als nur die Arbeit zu unterstützen. Die menschliche Dimension darf nicht vernachlässigt werden.

  • Raum muss sich „richtig anfühlen“. Der Teambereich soll die Routinen und den Arbeitsstil des Teams repräsentieren und unterstützen.
  • Gemeinsam Vertrauen schaffen: Wenn man zusammen etwas baut oder kreiert, wächst das Team zusammen und das Vertrauen steigt.
  • Den Spieltrieb integrieren: Spielerische Interaktionen führen zu neuer Inspiration und helfen dem Team bestehende Konzepte zu hinterfragen und ungewöhnliche Herangehensweisen zu erproben.

Raum an Prozesse anpassen

Schnell agierende Teams benötigen eine dynamische Umgebung, die mit ihren Abläufen mithalten kann und den Flow nicht behindert

  • Anpassbarkeit & Unmittelbarkeit: Der Raum sollte Teams bei ihren raschen Arbeitszyklen eine natürliche und spontane Umorganisation ermöglichen.
  • Den Arbeitsfluss sichtbar machen: Teams benötigen einen Ort, der als ‚Bühne‘ dient, auf der Inhalte ausgewählt und priorisiert werden.

Mehr macht für schnell agierende Teams

Teams brauchen Kontrolle über ihre Umgebung, um individuelle Bedürfnisse und Projektanforderungen sofort umzusetzen.

  • Keine Wartezimmer: Die Anpassung des Raums und der Möbel sollte denselben Stellenwert haben wie das Anfordern von Software – sie sollte als notwendig für das Vorankommen des Projekts angesehen werden.
  • Raum individuell gestalten: Teams und einzelne Mitarbeiter gleichermaßen sollten ihre Räume nach Bedarf schnell anpassen können.
  • Neudefinition des Gebäudemanagements: In problemlos anpassbaren Bereichen kann der Gebäudemanager als Berater zur Seite stehen, anstatt als reiner Verwalter.

„Wir haben selbst als interdisziplinäres Team an diesem Projekt zusammengearbeitet und waren somit mit einigen der Fragestellungen hautnah konfrontiert. Es wurde deutlich, dass Teams ein sehr großes Spektrum an unterschiedlichen Bedürfnissen haben“, sagt Vanja Misic, User Experience Lead bei Steelcase WorkSpace Futures. „Jede mögliche Lösung muss berücksichtigen, was Teams in unterschiedlichen Entwicklungsstadien benötigen und deshalb möglichst modular sein, um jeder Art von Wunsch gerecht werden zu können.“

Inspiriert von den extrem effizienten Teams und mithilfe der vielen Erkenntnisse aus ihrer Forschung entwickelten die Steelcase Designer Flex – eine Kollektion, um dynamische Teambereiche zu kreieren, die vom Team, aber auch vom Einzelnen in kürzester Zeit angepasst werden können. Finden Sie heraus, wie Steelcase Flex unterschiedliche Teams unterstützt!


Eröffnung der modern workplace factory

Im August 2019 eröffnet Dicide gemeinsam mit Stücker, Steelcase und Microsoft die erste modern workplace factory der Vater-Unternehmensgruppe.

Mit der modern workplace factory entsteht eine Fläche, auf der Kreativität, modernes Arbeiten und die passende Arbeitswelt erlebbar gemacht wird. Im Fokus der mwf steht das Zusammenspiel von Mensch, Raum und Technologie. Auf 400 qm Fläche bieten wir Besuchern ein facettenreiches Konzept, welches verschiedene Raum- und Technologielösungen berücksichtigt und das Ausprobieren vielfältiger und neuer Arbeitsformen ermöglicht. Wir helfen dabei, den Arbeitsplatz der Zukunft besser zu verstehen. Dafür bieten wir ein umfangreiches Workshop- und Schulungsprogramm sowie viele interessante Speaker und Impulse.

Als Steelcase Vertriebspartner für Schleswig-Holstein ist die Firma Stücker der Büro- und Objektgestalter vor Ort. Gemeinsam mit der Vatergruppe und Dicide kann Stücker optimale Lösungskonzepte aus Raum, Mensch und Technologie erschaffen.

Über den Autor

Carsten Jürgens

Carsten Jürgens/ Handelsfachwirt
Jahrgang 1967, gebürtig in Eutin/ Kreis Ostholstein und seit über 30 Jahren in Kiel lebend, verheiratet, 2 Kinder. Carsten ist Geschäftsführer und Inhaber der Stücker Büroeinrichtungs GmbH, Kiel. Stücker! ist seit über 20 Jahren am Markt und als Büro-und Objekteinrichter in ganz Schleswig-Holstein tätig und über die Landesgrenzen hinaus.

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